Fitnesstracker und Smartwatches datenschutzfreundlich nutzen

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Fitnesstracker und Smartwatches sind bei vielen bereits fest in den Alltag integriert. Das regelmäßige Tracken von Puls sowie Leistungsdaten beim Sport kann praktisch und motivierend sein. Die Daten sind jedoch auch für andere hochinteressant – darunter z.B. Krankenkassen, sonstige Versicherungen und Werbeunternehmen. Die Daten werden in der Regel auf den Servern des Herstellers gespeichert und mit einer großen Anzahl an Drittanbietern geteilt. Die Smartphone Apps der Hersteller sind zudem vollgestopft mit Trackern von Google, Facebook und Co.

Die Open-Source App Gadgetbridge will eine datenschutzfreundliche Lösung für die Nutzung der Geräte von Xiaomi und vielen weiteren Herstellern schaffen. Dabei werden die Fitnesstracker abgekoppelt von den Hersteller Servern genutzt und man ist selbst Herr über seine Daten, welche lokal gespeichert werden. Zudem entfällt die Pflicht zur Erstellen eines Hersteller Kontos.

Gadgetbridge verfügt über eine große Anzahl von Funktionen, wobei diese jedoch stark vom Smartband und seiner Hardware abhängt.

Zu den allgemeinen Funktionen gehören:
Anrufbenachrichtigungen, Annahme und Ablehnung von Anrufen, Telefonbenachrichtigungen, vordefinierte Antworten, Kalendersynchronisierung, intelligente Alarme, Wetterinformationen, Aktivitätsverfolgung, Schlafverfolgung, Herzfrequenzverfolgung, Musiksteuerung, Installation von Watchfaces und vieles mehr.

Die vollständige Liste der unterstützten Geräte könnt ihr der Gadgetbridge Webseite https://gadgetbridge.org bzw. der dazugehörigen Github Seite entnehmen https://github.com/Freeyourgadget/Gadgetbridge .

Neuer Modelle von Xiaomi sowie Amazfit benötigen eine einmalige Anmeldung mit einem MiFit Account.

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