[Test] Edelstahl Siebträger-Espressomaschine Emilia mit Milchaufschäumfunktion für unter 200€

Kategorien Haushaltsgeräte, Produkttest

Ich habe mir als großer Kaffeeliebhaber und Vieltrinker endlich den Traum einer Siebträgermaschine erfüllt und mir die Espressomaschine Emilia bestellt. Bisher habe ich meinen Kaffee immer entweder mit Filter, einem Mokka Kocher oder einem Vollautomaten zubereitet. Habe aber schon öfter die Erfahrung gemacht, dass Siebträger Maschinen einfach den besten Kaffee zubereiten. Die Siebträgermaschine Emilia hat hier mein Interesse geweckt, weil sie mit ihren kompakten Maßen nicht zu viel Platz in der Küche wegnimmt und einen integrierten Milchaufschäumer mitbringt. Für den Preis macht sie einen hochwertigen Eindruck und ich konnte sie nun schon gründlich testen. Was man hier für knapp 200€ alles erhält und ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in meinem Test.

Lieferumfang:

Neben der Espressomaschine Emilia ist auch ein Siebträger mit zwei Einlegesieben in der Größe 1 Cup und 2 Cup dabei. Außerdem gibt es noch einen Dosierlöffel mit Tamper zum Pressen des Pulvers.

 

Erster Eindruck:

Die Espressomaschine sieht wirklich sehr schick aus und macht für den Preis auch einen äußerst qualitativen Eindruck. Die Maschine hat rundum einen zeitlosen Edelstahl Look und nichts wackelt oder klappert. Auch der Siebträger wirkt sehr solide und liegt gut in der Hand. Die Maschine hat eine kompakte Bauform, was mit auch ein entscheidender Kaufgrund bei mir war, da wir kaum Platz in unserer Küche haben. Ein weiterer Entscheidungspunkt für die Maschine war der integrierte Milchaufschäumer. Ich trinke sehr gerne Cappuccino und Latte Macchiato und freue mich auch diese mit dem Gerät zubereiten zu können.

Das Kabel könnte aber je nach Aufstellungsort ein Stück länger sein. Bei uns reichte es nicht vom Tisch runter zu der Steckdose am Boden und wir mussten hier extra noch ein Verlängerungskabel anschließen.

Die Bedienung ist relativ einfach. Der linke Knopf ist für den Kaffeemodus und heizt das Wasser auf. Der rechte Knopf ist für den Dampf zum Aufschäumen der Milch. Drückt man den Knopf fängt die LED zu blinken an. Leuchtet sie dauerhaft ist er fertig aufgeheizt. Nun kann man den Drehknopf in den Mitten nach links drehen um den Wasserdurchlauf zu starten oder nach rechts für den Dampf.

Der Siebträger hat zwei Ausläufe, sodass man auch zwei Espressi gleichzeitig zubereiten kann.

Der Tank umfasst 1,5 Liter und hält für 2 Personen bei uns 2-3 Tage.

 

 

 

 

 

Funktion und Ergebnis:

Unsere Espressotassen passen alle mit Tassenablage unter den Auslauf. Für normale Tassen muss man auf jeden Fall die Tassenablage wegnehmen. Die Tasse darf maximal 10 cm hoch und einen Durchmesser von maximal 10cm haben, sonst passt sie nicht drunter.

Die Aufheizzeit beträgt für das heiße Wasser ( Modus 1) :  1 Min 30 Sekunden und für den Dampf ( Modus 2 :  ~ 1 Minute.

Das Kaffeezubereiten funktioniert einfach und einwandfrei. Man muss am Anfang zwar immer ein bisschen nach der Stelle suchen, an der man den Siebträger einhaken kann aber er lässt sich dann problemlos festdrehen. Die Maschine erzeugt eine wirklich tolle Crema und deutlich mehr, wie der Kaffeevollautomat meiner Eltern.  Ich hätte es auch nicht gedacht, dass man hier einen so großen Unterschied rausschmeckt. So schmeckt der gleiche Kaffee mir mit der Siebträger mit Abstand am besten. Mit dem Vollautomaten hat er etwas weniger Aroma ( ist jedoch auch kein Hochpreisiges Modell ). Mokka Kocher und Filterkaffeemaschine liefern für mich kein überzeugendes Ergebnis und der Geschmack war beim Mokka Kocher immer deutlich bitterer und „leicht verbrannt“ und mit einem Filter schmeckt der Kaffee zu lasch und wässrig.

Das Milchaufschäumen klappt mit ein wenig Übung ebenfalls perfekt. Durch das Aufschäumen erhält man etwas mehr wie das doppelte an Schaum aus der Milch. Genieße seitdem jeden Tag Cappuccino und Latte Macchiato, welche wie aus einem Café aussehen und schmecken.

Zur Reinigung sollte man auf jeden Fall regelmäßig mit einem leeren Siebträger Wasser durchlaufen lassen und den Milchaufschäumer direkt nach Gebrauch mit einem nassen Tuch abwischen. Ansonsten sind alle nötigen Teile für die Reinigung leicht abzunehmen und gut erreichbar für die Reinigung.

 

Stromverbrauch:

Beim Aufheizen verbraucht die Maschine ca. 940-1000 Watt. Im Standby nur 0,6 Watt jedoch schaltet sie regelmäßig zum Aufheizen für 2-3 Sekunden wieder an. Man sollte sie daher sobald man sie nicht mehr in Kürze benötigt definitiv ausschalten, da das Ganze auf Dauer ordentlich Strom kostet 😉

 

Fazit:

Ich bin immer noch hell auf begeistert von der Maschine und man kann mit ihr professionell Espresso zubereiten, der aussieht wie im Café um die Ecke : ) . Geschmacklich bin ich hier auch überrascht, was für einen großen Unterschied man zwischen den unterschiedlichen Zubereitungsarten rausschmeckt. Für mich bestätigt dies nochmal die häufig genannte Aussage, dass Siebträgermaschinen den besten Kaffee zaubern.

Wer also so wie ich einen kompakten Alleskönner sucht für angemessenes Geld, der wird mit der guten Emilia sehr zufrieden sein. Ich hoffe, dass die Lebensdauer der Maschine ebenso überzeugt wie der gesamte positive Ersteindruck. Preis/Leistungsmäßig bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden und es gibt hier bis jetzt nichts auszusetzen. Für Kaffeeliebhaber daher eine lohnende Investition.

 

Produkt auf Amazon

Springlane Siebträger-Espressomaschine

149,00€
8.1

Verarbeitung/Design

8.5/10

Leistung/Druck

7.0/10

Ausstattung

9.0/10

Kaffee Ergebnis

8.0/10

Preis / Leistung

8.0/10

Pros

  • Günstige und gute Einsteigermaschine
  • Milchaufschäumer
  • Einfache Bedienung
  • Gutes Kaffee-/Espressoergebnis

Cons

  • Druck könnte höher sein
  • Siebe nicht für sehr feinen Mahlgrad geeignet
  • Tassenvorwärmung auf der Oberseite nur lauwarm

2 Gedanken zu „[Test] Edelstahl Siebträger-Espressomaschine Emilia mit Milchaufschäumfunktion für unter 200€

  1. Hi! Welche Espresso Bohnen/Pulver benutzt du? Bei mir funktioniert leider die machine nicht optimal. Wenig Crema und laüft schnell durch obwohl die Bohnen fein gemahlen sind.

    Vielen Dank für deine Hilfe.

    Grüß, Mario

    1. Hey,
      also ich nutze hauptsächlich von einer lokalen Rösterei den Kaffee und zwar meistens den Schümli Premium (Ettli https://shop.ettli.de).
      Ansonsten aber auch Illy Espresso oder Pellini Caffè Tradizionale.
      Mit den Sorten erhalte ich auch immer eine schöne Crema. Mit dem Mahlgrad muss man ein wenig aufpassen, das habe ich auch schon gemerkt.
      Wenn man den Kaffee ganz fein mahlt, dann verstopft das Sieb – wenn man ihn zu grob malt läuft der Kaffee einfach nur durch und man erhält fast keine Crema.
      Wenn ich Bohnen kaufe lasse ich den oft im Cafe Geschäft schon vormahlen und hier mit Mahlgrad 2-3, wobei 1 sehr fein ist für Siebträger und 3 für Vollautomaten. 4 ist dann glaube ich schon für Filterkaffee und 5 ist das grobste für Frenchpress etc.

      Wenn der Kaffee zu schnell durchläuft musst du das Kaffeepulver eventuell auch etwas fester in das Sieb drücken.

      Habe aber auch schon gemerkt, dass nicht bei jeder Kaffeesorte und jedem Mahlgrad eine schöne Crema hinzubekommen ist – habe aber mit den genannten Kaffeesorten aktuell ein gutes Ergebnis.
      Man muss aber auch dazu sagen, dass die Maschine vom Druck her und auch sonst ein Einsteigergerät ist. Habe schon ein paar hochwertigere Siebträger ausprobiert darunter auch eine WMF Siebträgermaschine, diese waren dann alle um den 4 stelligen Bereich. Ergebnis war – wie man auch erwartet – nochmal besser und man hatte deutlich mehr Crema.

      Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.

      Viele Grüße,
      Patrick

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