Wer bei seinem Smart Home in die ZigBee Welt einsteigen möchte oder bereits auf den beliebten Funkstandard setzt, der wird früher oder später auf die ein oder anderen Probleme stoßen, wenn man Geräte von mehreren Herstellern nutzen möchte. Bei mir hat das Ganze mit Philips Hue angefangen und schnell waren als Ergänzung noch smarte Steckdosen von Osram und diverse IKEA Tradfri Lampen im Einsatz. Mit dem Philips Hue Gateway kann man glücklicherweise auch ZigBee Geräte von ein paar anderen Herstellern hinzufügen und steuern – so war das mit Osram und IKEA bisher kein Problem bei mir. Es gibt aber auch noch eine Vielzahl an weiteren Herstellern, wo das leider nicht mehr klappt und man auf den Hersteller-eigenen Gateway angewiesen ist. Ein Beispiel ist hier Xiaomi! Xiaomi bietet mit seinem Mijia bzw. Aqara System ein großes Sortiment an Smart Home Geräten wie Schaltern und Sensoren an, die zwar auf ZigBee basieren aber nicht mit der Hue Bridge koppelbar sind. 

Noch ein weiterer Gateway? Jeder Hersteller bietet seinen eigenen Gateway für sein System an, die preislich bei je 20-60€ liegen. Mehrere Gateways zu nutzen kosten nicht nur mehr Geld und Strom, sondern ist auch etwas unpraktisch, weil die Geräte nicht mehr alle unter einer Haube sind und man wieder mehrere Apps zur Steuerung benötigt. Beim Xiaomi Gateway möchten zudem viele vielleicht auf die chinesische Cloud Anbindung verzichten, da der Gateway fleißig nach China funkt. 

Ein Gateway für alles!

Für Raspi Liebhaber gibt es jetzt eine günstige und praktische Rundum Lösung – Der RaspBee! Hierbei handelt es sich um ein kleines Aufsteckmodul für den Pi, der den Minicomputer in einen vollwertigen ZigBee Gateway verwandelt und eine große Anzahl an Herstellern unterstützt. Im folgenden Beitrag möchte ich den kleinen RaspBee mal vorstellen und zeigen, was so alles möglich ist und wie mein Eindruck ist. 

"Raspberry Pi mit dem „RaspBee“ Aufsteckmodul in einen vollwertigen ZigBee Gateway verwandeln" weiterlesen

Ich möchte hier in einer ganz kleinen Anleitung einfach mal zeigen, wie ihr euch für wenig Geld einen ultraschnellen USB Stick mit Datenraten von 400 bis über 500 MB/s  selbst baut. Dazu nötig sind nur 2 Bauteile und der Zeitaufwand liegt bei etwa 5 Minuten. Wer also schnellen Speicher für unterwegs braucht, kann das ruckzuck nachmachen!

"[DIY] Highspeed M.2. SSD – USB Stick mit viel Speicher und 400-500 MB/s Übertragungsraten einfach und günstig selbst bauen" weiterlesen

Ich sehe immer oft die Frage, wie man denn eigentlich Preisfehler bei Online Shops findet. Ich möchte daher einfach mal ein paar kleine Tipps geben, wie ihr bei Amazon leichter Preisfehler entdecken könnt bzw. am schnellsten von Preisfehlern etwas mitbekommt. 1. Möglichkeit:  Produkte mit 90% Ersparnis oder mehr anzeigen Hier habe ich schon häufig Preisfehler…„[Tipps] Amazon Preisfehler finden“ weiterlesen

Ich habe schon lange das Multiroom Projekt auf meiner ToDo Liste stehen und habe schon mehrere Lösungen mit dem Raspberry Pi ausprobiert. Natürlich gibt es bereits ziemlich gut ausgereifte Multiroom System wie Sonos, Raumfeld und Co. Doch ehrlich gesagt sind diese preislich noch jehnseits meiner Vorstellungen und wohl von den meisten anderen Interessenten auch.

Warum außerdem extra ein neues System kaufen, wenn man zu Hause schon eine gute Musik Anlage und diverse Boxen und Bluetooth Lautsprecher rumstehen hat?

Hier bin ich dann auf den Weg gekommen mir eine Lösung mit dem Raspberry Pi zu überlegen. Soundkarten gibt es ebenfalls schon viele Variante, womit sich ein hochwertiger Klang aus der Himberre rauskitzeln lässt. Doch gibt es beim Thema Multiroom ein großes Problem – die Synchronisierung.

Nach vielfachen Versuchen war ich schon kurz davor das Ganze doch abzuhaken. Früher oder später trifft man auf das Squeezbox System von Logitech. Dieses hatte ich dann mit verschiedenen Varianten ausprobiert und eine Zeit lang auf Kodi als Addon laufen. So wirklich komfortabel war dies aber nicht und die Einrichtung auf mehreren Raspis ist damit auch nicht so alltagstauglich.

Max2Play ist sozusagen eine All-in-One Lösung rundum Multiroom, Mediacenter, Hausautomatisierung und was man sich eben noch alles so einfallen lassen kann. Da es auf Raspbian basiert ( in der aktuellen Stable Version auf Jessie Lite und in der Beta auf Stretch) kann man hier auch problemlos andere Anwendungen dazu installieren. Mehr dazu aber später.

"Die Eierlegende Wollmichsau – Multiroom Musik mit dem AllinOne Betriebsystem Max2Play für den Raspberry Pi" weiterlesen

Seit einiger Zeit hat Amazons Alexa einen Platz in unserem Wohnzimmer eingenommen. Lichter und Steckdosen steuern ist hier nichts mehr neues und schnell kam die Überlegung das Ambilight, welches über Hyperion auf dem Raspberry Pi läuft, ebenfalls mit Alexa ansteuern zu können.

Das Ganze funktioniert sogar relativ einfach mithilfe von „ha-bridge“. Die Software emuliert eine Philips Hue Bridge und ermöglicht die direkte Steuerung von Hyperion über Alexa. So könnt ihr dann Befehle geben wie „Alexa, schalte Ambilight an“.

Wie ihr das alles einrichtet und was sich sonst noch alles damit machen lässt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

"(Howto) Hyperion Ambilight über Amazon Alexa steuern" weiterlesen

Ich habe mich schon viel mit dem Thema Sound beim Raspberry Pi beschäftigt. Da ich ein paar Pi´s im Einsatz habe, die als Internet Radio, Media Center und Streaming Boxen herhalten, spielt hier eine hochwertige Soundausgabe eine große Rolle. Gerade wenn man seine Musik-Anlage an den Pi anschließen möchte.

Der Klang des Onboard-Klinke Anschluss des Raspberrys ist leider nur für Testzwecke geeignet und ist qualitativ kaum zu gebrauchen. Bei der Soundausgabe über den HDMI Port sieht das ganze schon anders aus. Wenn man z.B. einen AV-Reciever mit HDMI Anschlüssen hat, kann man hier also schon ziemlich gute Soundqualität erreichen.

Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten, um einen ordentlichen Klang aus dem beliebten Minirechner zu erhalten. Von einfachen USB Soundkarten bis hin zur 24 Bit 192 Khz Soundkarte. Ich habe jede Möglichkeit ausprobiert und möchte hier eine kleine Übersicht von Soundkarten darstellen in Bezug auf Preis/Audio Qualität.

"Soundkarten für den Raspberry Pi – Vom Blecheimer zur Hi-Fi Himbeere" weiterlesen

Ich möchte euch in diesem Beitrag mal eine für mich gute und günstige Lösung für eine smarte WiFi Beleuchtung vorstellen.

Es handelt sich um das Magic Light System, welches unter vielen Namen im Internet verkauft wird, wie beispielsweise FluxLED oder MagicHue.

Vorteile:

  • Günstig
  • benötigt keinen Hub
  • Alexa fähig
  • vergleichsweise geringer Standby Verbrauch
  • Gute Einbindung in Drittanbieter Systeme, wie Home Assistant. 
  • aktuell 3 E27 Varianten und 2 LED Controller im Sortiment

Nachteil :

  • (noch?) keine weiteren Fassungen verfügbar wie E14, GU10.. ( Einsatz von Fassung-Adapter jedoch möglich wie zB. E14 zu E27)
"Magic Home WiFi Controller – LED Stripes fürs Smart Home ab 2,5€ pro Meter ( vs. Philips Hue LightStrip+ für ~30€ pro Meter!)" weiterlesen

Update 2.1.2018  aktualisierte Rechnung mit derzeitigen Auszahlungsraten

Seit einigen Wochen ist der Trend vom Einbinden eines Mining Scriptes in seine Webseite gerade zu explodiert. Angefangen mit Pirate Bay, die die Rechenleistung ihrer Webseiten Besucher mit einem Mining Script von Coinhive.com dazu benutzt haben, die Kryptowährung Monero zu schürfen während des Webseiten Besuchs, haben nun etliche weitere Webseiten diese Methode eingebunden. Aber auch Kriminelle nutzen dieses Script und verbreiten es durch Schadsoftware oder binden es in Browser Erweiterungen ein. 

Was genau ist Coinhive?

Coinhive bietet verschiedene Möglichkeiten an, um zB. mit einem JavaScript Kryptowährung zu schürfen. Webseitenbetreiber können dann dieses Script in ihre Seite einbinden und wenn ein Besucher auf der Seite surft, wird nebenbei ein Teil der Rechenleistung zum Mining verwendet.  Der Gedanke dahinter ist auch gar nicht so uninteressant. Schließlich nervt die aufdringliche Werbung im Internet und einen Teil seiner CPU-Leistung abzugeben stört in den meisten Fällen nicht. 

 
"Coinhive – Krypto Mining statt Werbung? Was steckt dahinter, wie lohnenswert ist es und wie kann man es als Endnutzer verhindern" weiterlesen

Update 14.07.2018: Aktuell hat Amazon zum Anlasse des Primeday 2018 wieder die Dashbuttons für 1,99€ im Angebot. Zusätzlich erhaltet ihr auf den ersten Knopfdruck 4,99€ Rabatt. Link zur Aktion

Da Amazon in den letzten Wochen seine Dash Buttons im Sale hatte, habe ich mir überlegt aus Spaß mal welche zu kaufen und zu schauen, was mit den kleinen Wifi Buttons alles so möglich ist. 

Für mich war die Verbindung mit dem Dienst IFTTT ( If This Then That) https://ifttt.com am interessantesten und er lässt einem nahe zu unbegrenzte Möglichkeiten zu. Ihr könnt zB. mit einem Knopfdruck eine Email versenden, eure Wifi Lampen anschalten, ein Event tracken oder zum Beispiel eure WiFi Steckdosen damit ansteuern. Am besten schaut ihr euch auf der Webseite aber alles mal durch. 

Wie ihr den Dash Button mit IFTTT verbindet, werde ich euch in diesem Beitrag zeigen.

 
"Amazon Dash Button Hack – Nutzung mit IFTTT und weitere Möglichkeiten" weiterlesen

Ich nutze schon länger besonders auf meinen Android Geräten AdGuard als Werbeblocker. Der Vorteil hier ist, dass man seine Android Geräte nicht rooten muss wie sonst bei anderen Werbeblockern. Da es viele gibt, die dies nicht möchten, ist AdGuard eine einfache Möglichkeit Werbung sicher zu blocken (auch in Apps!) und auch ein paar andere Features…„1 Jahr AdGuard Premium gratis für 2 Geräte – Werbeblocker für Windows und Android ( ohne Root! )“ weiterlesen